Hochschule Osnabrück

Trailerscope

Die Anatomie von Trailern

Trailerscope

Was macht einen Trailer aus? Wie setzt er sich zusammen und wieso bringt er uns dazu, einen Film anzuschauen und ihn aufregend erscheinen zu lassen? Gibt es Schemata bei der Erstellung von Trailern, die sich über Jahrzente etabliert haben und sich visualisieren lassen? Unter dem Semesterthema „Access to Movies”haben wir uns mit diesen und vielen weiteren Fragen auseinandergesetzt.

In einem iterativen Design- und Entwicklungsprozess ist so Trailerscope entstanden. Eine Plattform, die Trailer und Film softwaregestützt gegenüberstellt und so Zusammenhänge visualisiert, die normalerweise verborgen bleiben. Mit Trailerscope wollen wir die Anatomie von Trailern erschließen, diese in eine visuelle Form bringen und so Filminteressierten Menschen zugänglich machen.

Die Visualisierung

Im Zentrum befndet sich der Trailer, welcher als Video abgespielt wird. Der weiße Kreis darum spiegelt die Zeitleiste des Trailers wieder, wobei der vertikale Strich die Start- und Endlinie zeigt. Die Zeitleiste ist in Segmente unterteilt, welche die Szenen aus dem Trailer repräsentieren, die im Film vorkommen. Eine Linie verbindet die Trailer-Segmente mit jeweils einem Segment auf dem Außenkreis, welcher die Zeitleiste des Films abbildet. Somit wird visuell gezeigt, aus welchen Bestandteilen der Trailer besteht und wo sie zeitlich im Film einzuordnen sind.

Die Helligkeit der Linien ist an die zeitliche Distanz von Trailer- zu Filmsequenz gekoppelt. Umso größer die zeitliche Umordnung ist, desto heller wird die Linie gezeichnet. Szenen aus dem Trailer, die nicht im Film vorkommen, werden grau dargestellt. Ganz außen be ndet sich ein Farbkreis, der aus 720 Elementen besteht und die Farbgebung des Films je Frame in quantisierter Form (daher 720) wiedergibt und auf diese Weise zur (Wieder-) Erkennbarkeit des dargestellten Films beiträgt.

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