Das EMAF zählt zu den bedeutendsten Foren der internationalen Medienkunst. Dabei reicht das inhaltliche Spektrum von persönlichen und politischen Themen oder gestalterischen Experimenten bis zu provokanten Aussagen aus dem Spannungsfeld Medienkunst/Gesellschaft.
Im Rahmen des diesjährigen Mottos „DIE IRONIE IN DER MEDIENKUNST“ wurde dem 2. Semester des Studiengangs Media & Interaction Design ein Ausstellungsraum zur Verfügung gestellt, den es mit Leben zu füllen galt.
Im obersten Stockwerk des Bürgergehorsams war das „Monitorironium“ verortet. In einem komplett abgedunkelten Raum dienten 15 im Kreis aufeinander gestapelte Röhrenmonitore den Studenten des 2. Semesters aus dem Studiengang Media & Interaction Design als Ausstellungsmedium.
Ausgestellt wurden hier die im Rahmen des Moduls „Interactive Motion Media I“ erarbeiteten Kurzfilme zum Leitthema Ironie. Diese waren politisch motiviert, gesellschaftskritisch oder interpretierten das Tagesgeschehen auf ironische und gleichermaßen schockierende Weise. Im Raum platzierte Sitzgelegenheiten luden zum verweilen ein.
Die Kombination aus den in die Jahre gekommenen Monitoren und dem knapp 500 Jahre alten Geschützturm gaben der Ausstellung einen unvergleichlichen Charme.
Jannik Bussmann und ich waren für die Projektkoordination, das Ausstellungskonzept sowie die Umsetzung verantwortlich und haben zudem einen Kurzfilm beigesteuert.
Der Eingang ins Monitorironium
15 Röhrenmonitore in Reihe geschaltet
Impressionen der Gäste
Impressionen der Gäste