Hochschule Osnabrück

Trailerscope

Trailerscope

Jahr

2015

Fokus

Datenvisualisierung

Meine Kompetenzen

Die Anatomie von Filmtrailern sichtbar gemacht

Trailer sind mehr als nur Appetithäppchen für kommende Filme – sie folgen wiederkehrenden Mustern, die unsere Erwartungen gezielt steuern. Doch welche Strukturen und Mechanismen verbergen sich hinter ihnen?

Was macht einen Trailer aus? Wie setzt er sich zusammen und warum lässt er einen Film aufregend erscheinen? Gibt es dramaturgische Schemata, die sich über Jahrzehnte etabliert haben und sichtbar machen lassen? Unter dem Semesterthema „Access to Movies“ haben wir uns mit diesen Fragen auseinandergesetzt.
In einem iterativen Design- und Entwicklungsprozess entstand so Trailerscope – eine visuelle Exploration, die exemplarisch an vier Filmen die Anatomie von Trailern untersucht. Die Visualisierungen machen sichtbar, aus welchen Szenen ein Trailer besteht, wie diese zeitlich im Film verankert sind und welche dramaturgischen Muster dabei entstehen.

Die Visualisierung

Im Zentrum läuft der Trailer, umgeben von seiner Zeitleiste. Jedes Segment steht für eine Szene, die im Film vorkommt. Linien verbinden diese Szenen mit den entsprechenden Momenten im Film (äußerer Kreis) und machen sichtbar, wie der Trailer zusammengesetzt ist.

Die Helligkeit der Linien zeigt, wie stark die Szenen im Trailer zeitlich vom Film abweichen. Szenen, die nur im Trailer existieren, erscheinen grau. Der äußere Farbkreis fasst die Farbgestaltung des Films Frame für Frame zusammen und unterstützt so seine Wiedererkennbarkeit.
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